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Schonmaße und Schonzeiten in Bayern

 

Art

 

Schonzeit

Schonmaß (cm)

1.1

Flussneunauge, Lampetra fluviatilis

ganzjährig

-

1.2

Bachneunauge, Lampetra planeri

ganzjährig

-

1.3

Donau-Neunaugen, Eudontomyzon spp.

ganzjährig

-

1.4

Meerneunauge, Petromyzon marinus

ganzjährig

-

2.1

Stör, Acipenser sturio

ganzjährig

-

2.2

Sterlet, Acipenser ruthenus

ganzjährig

-

3.

Maifisch, Alosa alosa

ganzjährig

-

4.1

Atlantischer Lachs, Salmo salar

ganzjährig

-

4.2

Bachforelle, Salmo trutta forma fario

1.10. - 28.02.

26   Mfr. 28 !

4.3

Seeforelle, Salmo trutta forma lacustris

1.10. - 28.02.

60

4.4

Meerforelle, Salmo trutta forma trutta

ganzjährig

-

4.5

Regenbogenforelle, Oncorhynchus mykiss

15.12 - 15.04

26

4.6

Bachsaibling, Salvelinus fontinalis

1.10. - 28.02.

20

4.7

Seesaiblinge, Salvelinus spp.

1.10. - 31.12.

30

4.8

Huchen, Hucho hucho

15.02. - 31.05.

70

5.1

Renken/Felchen, Coregonus spp.

15.10. - 31.12.

30

5.2

Kilch, Coregonus bavaricus

ganzjährig

-

5.3

Nordseeschnäpel, Coregonus oxyrinchus

ganzjährig

-

6.

Äsche, Thymallus thymallus

1.01. - 30.04.

35

7.1

Rotauge, Rutilus rutilus

-

-

7.2

Frauennerfling, Rutilus pigus virgo

1.03. - 30.06.

30

7.3

Perlfisch, Rutilus meidingeri

ganzjährig

-

7.4

Moderlieschen, Leucaspius delineatus

-

-

7.5

Hasel, Leuciscus leuciscus

-

-

7.6

Aitel, Squalius cephalus

-

-

7.7

Strömer, Telestes souffia

ganzjährig

-

7.8

Nerfling, Leuciscus idus

-

30

7.9

Elritze, Phoxinus phoxinus

-

-

7.10

Rotfeder, Scardinius erythrophthalmus

-

-

7.11

Schied, Aspius aspius

1.04. - 31.05.

40

7.12

Schleie, Tinca tinca

-

26

7.13

Nase, Chondrostoma nasus

1.03. - 30.04.

30

7.14

Gründling, Gobio gobio

-

-

7.15

Weißflossiger Gründling, Romano gobio albipinnatus

ganzjährig

-

7.16

Kessler-Gründling, Romano gobio kesslerii

ganzjährig

-

7.17

Steingreßling, Romano gobio uranoscopus

ganzjährig

-

7.18

Barbe, Barbus barbus

1.05. - 15.06.

40

7.19

Mairenke, Alburnus mento

-

-

7.20

Laube, Alburnus alburnus

-

-

7.21

Schneider, Alburnoides bipunctatus

ganzjährig

-

7.22

Güster, Blicca bjoerkna

-

-

7.23

Brachse, Abramis brama

-

-

7.24

Zobel, Ballerus sapa

-

-

7.25

Zope, Ballerus ballerus

ganzjährig

-

7.26

Zährte und Seerüßling, Vimba vimba

-

-

7.27

Sichling, Pelecus cultratus

ganzjährig

-

7.28

Bitterling, Rhodeus amarus

ganzjährig

-

7.29

Karausche, Carassius carassius

-

-

7.30

Giebel, Carassius gibelio

-

-

7.31

Karpfen, Cyprinus carpio

-

35

8.1

Schmerle, Barbatula barbatula

-

-

8.2

Schlammpeitzger, Misgurnus fossilis

ganzjährig

-

8.3

Steinbeißer, Cobitis taenia

ganzjährig

-

9.

Wels, Silurus glanis

-

-

10.

Aal, Anguilla anguilla

- 1)

50

11.

Hecht, Esox lucius

15.02. - 15.04.

50

12.1

Flussbarsch, Perca fluviatilis

-

-

12.2

Zander, Sander lucioperca

15.03. - 30.04.

50

12.3

Kaulbarsch, Gymnocephalus cernua

-

-

12.4

Donaukaulbarsch, Gymnocephalus baloni

ganzjährig

-

12.5

Schrätzer, Gymnocephalus schraetser

ganzjährig

-

12.6

Streber, Zingel streber

ganzjährig

-

12.7

Zingel, Zingel zingel

ganzjährig

-

13.

Mühlkoppe, Cottus gobio

-

-

14.1

3stachl. Stichling, Gasterosteus aculeatus

-

-

14.2

9stachl. Stichling, Pungitius pungitius

ganzjährig

-

15.

Rutte, Lota lota

-

30

16.1

Edelkrebs, Astacus astacus, männlich

-

12

 

weiblich

1.10. - 31.07.

12

16.2

Steinkrebs, Austropotamobius torrentium, männlich

-

10

 

weiblich

1.10. - 31.07.

10

17.

Flussperlmuschel, Margaritifera margaritifera

ganzjährig

-

18.1

Große Teichmuschel, Anodonta cygnea

ganzjährig

-

18.2

Gemeine Teichmuschel, Anodonta anatina

ganzjährig

-

18.3

Abgeplattete Teichmuschel, Pseudanodonta complanata

ganzjährig

-

18.4

Malermuschel, Unio Pictorum

ganzjährig

-

18.5

Große Flussmuschel, Unio tumidus

ganzjährig

-

18.6

Kleine Flussmuschel, Unio crassus

ganzjährig

-

1) § 12 Abs. 2: Im Aaleinzugsgebiet gilt eine Schonzeit vom 1. November bis 28. Februar.

 

Schonzeiten und Schonmaße

Bezirksfischereiverordnung für den Bezirk Mittelfranken vom 31. März 2011 (Mittelfränkisches Amtsblatt 8/2011 S. 54)

Der Bezirk Mittelfranken erlässt auf Grund von § 11 Abs. 4 Satz 1 und § 22 Abs. 5 der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG) in der Fassung der Verordnung vom 3. Juni 2010 (GVBl S. 279, berichtigt S. 309) im Benehmen mit der Regierung von Mittelfranken folgende

V e r o r d n u n g

§ 1 Schonmaßnahme und Schonzeiten

    In den mittelfränkischen Fließgewässern wird das    Schonmaß der Bachforelle auf 28 cm festgesetzt.

    In Salmonidengewässern (§ 2) gelten kein Schonmaß  und keine Schonzeit für Hecht und Aal. Es

    gilt Nr. 2 der Allgemeinverfügung zur Bewirtschaftung  des Aals in den bayerischen Gewässern des

    Aaleinzugsgebiets Rhein (Allgemeinverfügung Aal)  vom 21. Oktober 2010 (StAnz Nr. 43).

§ 2 Fließgewässer der Forellen- und Äschenregion (Salmonidengewässer)

     Salmonidengewässer sind, soweit im Regierungsbezirk Mittelfranken liegend:

    Die Pegnitz von ihrer Einmündung in den Sandfang   beim Wöhrder See flussaufwärts bis zur

    Grenze des Regierungsbezirkes Mittelfranken,   einschließlich aller Nebengewässer. Der Pegnitzarm  Süd, der vom Sandfang zum Wöhrder See von der Pegnitz abzweigt, gehört nicht mehr zum Bereich des Salmonidengewässers.

    Die Erlanger Schwabach mit ihren Nebenbächen.

    Die Altdorfer Schwarzach mit ihren Nebengewässern  ab der Wasserkraftanlage bei Fluss-km 0,150.

    Die Tauber mit ihren Nebengewässern.

§ 3 Besatzeinschränkungen

     In den Salmonidengewässern (§ 2) ist untersagt:

    Der Besatz mit Regenbogenforellen, Zander, Hecht  und Aal.

    Das Zurücksetzen gefangener Fische der in Nr. 1 genannten Arten. Es gilt Nr. 2 der  Allgemeinverfügung Aal.

§ 4 Inkrafttreten und Geltungsdauer

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. Sie gilt bis zum 31.12.2015. Gleichzeitig tritt die Verordnung vom 21. April 2005 (Mittelfränkisches Amtsblatt Nr. 8/2004, S. 58) außer Kraft.

Ansbach, 31. März 2011

 

 

Bayerisches Staatsministerium für  Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

München, 14.02.2011

Vollzug der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG); Zurücksetzen geangelter fangfähiger Fische

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Frage, ob und ggf. unter welchen Bedingungen ein Fisch, der unter Einhaltung der Fangbeschränkungen gefangen wurde, wieder ausgesetzt werden darf, teilen wir Folgendes mit:

Maßige, außerhalb der Schonzeit gefangene Fische und Fische ohne Fangbeschränkung sind fangfähig. Solche Fische hat der Angler deshalb in aller Regel dem Gewässer endgültig zu entnehmen und sinnvoll zu verwerten. Das ergibt sich aus § 11 Abs. 8 Satz 1 AVBayFiG. Eine schuldhafte Zuwiderhandlung kann, sofern das Zurücksetzen nicht ausnahmsweise zulässig ist, als Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße geahndet werden (§ 32 Nl. 1 Buchst. dA VBayFiG).

 

Einen fangfähigen Fisch darf der Angler nur dann wieder aussetzen, wenn folgende drei Voraussetzungen nebeneinander erfüllt sind:

 

Das Zurücksetzen erfolgt zur Erfüllung des gesetzlichen Hegeziels, etwa weil der Bestand der betreffenden Fischart lokal beeinträchtigt ist. Zur Frage, ob das Zurücksetzen gefangener maßiger Fische der Erfüllung des Hegeziels dient, sollte der Fischereiausübungsberechtigte im Zweifel fachkundigen Rat einholen.

 

Das Tierschutzrecht ist beachtet, d. h. der Fisch ist (durch den Angelhaken) allenfalls geringfügig verletzt und somit lebensfähig. Wird ein nicht lebensfähiger Fisch zurückgesetzt, ist zu erwarten, dass er in Folge seiner Verletzung verendet. Bis dahin hat er ohne vernünftigen Grund zu leiden, so dass ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt. Die Frage, ob der gefangene Fisch lebensfähig ist, kann nur der Angelfischer vor Ort beantworten.

 

Maßgebend sind die Umstände des konkreten Falls. Kriterien sind die Beschaffenheit des verwendeten Hakens (mit oder ohne Widerhaken) und seine Größe, ferner der Sitz des Hakens (geschluckt oder im Bereich der Lippen oder des Gaumens). Zu berücksichtigen ist auch eine evtl. Kiemenverletzung des Fischs, sein Allgemeinzustand sowie Art und Größe des gefangenen Fischs.

Der für die Hege verantwortliche Fischereiausübungsberechtigte hat sich bezüglich der betreffenden Fischart für das Zurücksetzen entschieden. Fischereiausübungsberechtigter ist der Inhaber des Fischereirechts oder der Fischereipächter, z. B. ein Fischereiverein. Der Angler (Inhaber eines Erlaubnisscheins) ist regelmäßig nur zum Fischfang berechtigt.

 

Er hat nicht das umfassende, die Befugnis und die Pflicht zur Hege einschließende Ausübungsrecht. Die Entscheidung, ob fangfähige Fische einer bestimmten Art zurückgesetzt werden dürfen, kann deshalb nur der Fischereiausübungsberechtigte treffen. Er wird diese Entscheidung dem Angler bei der Ausgabe des Erlaubnisscheins mitteilen. Formelle Vorgaben macht die AVBayFiG insoweit nicht.

Impressum

aktualisiert am:23.10.2014

(C) by Martin Klöber, Heideck

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